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Wie Abnehmen richtig funktioniert

Wie Abnehmen richtig funktioniert

wie abnehmen geht

Der ewige Kampf gegen die Kilos

Jeder, der sich zumindest einmal in seinem Leben an einer Diät versucht hat, weiß, wie schwierig es ist, Gewicht zu verlieren und es dann auch zu halten. Nicht selten sind wir kurze Zeit nach einer Diät wieder bei unserem Ausgangsgewicht angelangt oder übersteigen dieses sogar. Warum ist das so und wieso ist es eigentlich so schwer, dauerhaft schlank zu bleiben? Wir erklären Ihnen im Folgenden, warum Diäten nie dauerhaften Erfolg mit sich bringen und wie Abnehmen wirklich funktioniert.
Es scheint fast so, als ob auf jeden Menschen mit Übergewicht eine neue Diät kommt. Jeder von uns kennt unzählige Möglichkeiten zum Abnehmen – dabei gesellen sich mittlerweile zur der gemeinhin bekannten „FDH-Diät“, dem Verzicht auf feste Nahrung oder Kohlenhydrate, der gesteigerten Aufnahme von Eiweiß oder dem ausschließlichen Verzehr von Rohkost neuartige und immer seltsamer anmutende Formen von Diäten: Mal werden die Mahlzeiten in Punkte aufgeteilt, mal nach Mondphasen eingenommen oder aufgrund unseres Stoffwechseltyps ganz vom Speiseplan verbannt. Hinter dem Diätenwahn unserer immer dicker werdenden Gesellschaft steckt nicht zuletzt auch das ganz große Geschäft. Wir alle wissen, wie schwer es ist, auch nur ein paar Kilo zu verlieren und wieviel Disziplin das von uns erfordert. Deshalb sind wir auch gerne bereit, unser Geld in Diät-Ratgeber, Weight-Watchers-Mitgliedschaften und spezielle Diätnahrung zu investieren in der Hoffnung, dass diese Dinge uns zum Abnehmen bewegen und es uns leichter machen, dieses Mal durchzuhalten und unser Ziel zu erreichen. Dabei übersehen wir leicht, dass es den Schöpfern der ständig neuen Diäten längst nicht immer in erster Linie um unser Wohl geht – seien Sie also kritisch mit dem, was Sie ihrem Körper zumuten.

Wie abnehmen und gesund bleiben?

Obwohl sie oft an ganz unterschiedlichen Punkten ansetzen, haben alle Diäten ein paar Dinge gemeinsam: Jede Diät setzt in irgendeiner Weise auf Verzicht – mal sind es Fette, mal der Zucker, die Kohlenhydrate oder sonstige Bestandteile unserer Nahrung, die verteufelt werden. Und hier beginnen die Schwierigkeiten: Ständiger Verzicht macht niemanden Spaß und wer dauerhaft (zu) wenig isst, leidet zusätzlich unter einen andauernden Hungergefühl. Auch ein noch so disziplinierter Mensch wird auf Dauer keine Diät durchhalten, die das Essen zu einer traurigen Angelegenheit macht. Essen ist immerhin ein fester Bestandteil unseres Lebens und gehört wie das Atmen einfach dazu. Auch haben Mahlzeiten eine soziale Komponente – Das Essen in Gesellschaft dient schließlich nicht nur dazu, unseren Hunger zu stillen, sondern auch dazu, einen Genussmoment mit anderen zu teilen. Ständiges Kalorien- oder Punktezählen und ein überkritischer Blick auf das, was wir zu uns nehmen, zeigen, wie abnehmen mittels Diäten uns der positiven Aspekte des Essens beraubt. Soviel zur psychologischen Komponente von Diäten. Aus physiologischer Sicht kommt dazu, dass unserem Körper der dauerhafte Verzicht auf bestimmte Nährstoffe nicht gut tut. Ganz im Gegenteil: Bei einer Diät laufen wir schnell Gefahr, Mangelerscheinungen herbeizuführen, die zu Lasten der Gesundheit gehen. Der Entzug bestimmter Komponenten unserer Nahrung mittels Diäten hat somit meist negative Auswirkungen auf unser körperliches und seelisches Wohlbefinden.

Wer eine Diät beginnt, merkt recht schnell, dass unser Körper nicht so reagiert, wie erwünscht. Dies liegt daran, dass wir meist nicht wissen, wie abnehmen sich auf ihn auswirkt. Unser Körper hat eine ganz andere Einstellung zum Essen, als wir selbst – was wir heute, da wir im Lebensmittelüberfluss leben, oftmals vergessen. Unser Körper deutet eine Diät nicht wie wir als den Versuch, ein ästhetischeres Bild von uns zu erschaffen oder sich mit sich selbst im Reinen zu fühlen. Er deutet eine Diät als drohende Hungersnot und reagiert auf die plötzlich reduzierte Kalorienzufuhr, indem er sozusagen in den „Energiesparmodus“ schaltet und nur noch das Nötigste an Kalorien verbraucht. Das Ergebnis: Auch wenn wir nur sehr wenig essen oder gar wie beispielsweise beim Fasten vollständig auf Nahrung verzichten, tut sich in den ersten Tagen erst einmal nichts auf der Waage. Es kann mehrere Wochen dauern, bis unser Körper sich an die reduzierte Kalorienzufuhr gewöhnt hat – doch manchmal geben wir aus Frust gerade dann die Diät wieder auf – und beschwören somit den gefürchteten Jojo-Effekt herauf.

Was ist der Jojo-Effekt?

Jeder, der schon einmal eine Diät versucht hat, kennt diesen Begriff, hinter dem sich ein ganz natürliches Phänomen verbirgt: Zum Abnehmen führen wir unserem Körper weniger Kalorien zu, als er gewohnt ist. Nach einer Umgewöhnungsphase hat er dann gelernt, mit weniger auszukommen. Eigentlich müssten wir diese Ernährungsweise dann auch beibehalten – doch stattdessen beenden wir die Diät und kehren zu unserem normalen Essverhalten zurück. Der Körper interpretiert dies als Ende der Hungerphase und reagiert darauf, indem er versucht, neue Reserven zu schaffen, um sich mit diesen gegen eine neue, eventuelle Hungerphase zu wappnen. Die Folge: Wir nehmen wieder zu und haben am Ende oft ein sogar noch höheres Gewicht als vor Beginn der Diät. Der Jojo-Effekt ist somit quasi ein Schutzmechanismus unseres Körpers anhand dessen er versucht, uns gegen eine Mangelernährung zu schützen. Somit wird deutlich, dass nur eine dauerhafte Umstellung der Ernährung hilft, unser Gewicht zu halten – und auch hier ist viel Disziplin gefordert. Leider merkt sich unser Körper sehr genau, was über Jahre hinweg sein „Normalgewicht“ war und wird noch einige Zeit nach der Gewichtsabnahme versuchen, diesen Zustand wiederzuerlangen.

Wie abnehmen: Machen Kohlenhydrate dick?

Essen nach 18 Uhr macht dick, Ananas ist ein Fatburner und Sport vor dem Frühstück verbrennt mehr Kalorien – unzählige Diät-Mythen versprechen einen schnellen Abnehm-Erfolg. Die Realität sieht jedoch ganz anders aus: Viele der angepriesenen Methoden bringen entweder gar nichts oder schaden sogar unserer Gesundheit. Ein weiterer, besonders beliebter Mythos, der sich hartnäckig hält: Kohlenhydrate machen dick. Sie werden in fast jeder Diät verteufelt – egal ob Reis, Kartoffeln oder unsere geliebten Nudelgerichte – ständig gelten sie als Mitgrund für überschüssige Pfunde und werden rigorous vom Speiseplan gestrichen. Wissenschaftler konnten dabei noch nicht eindeutig belegen, ob der Verzicht auf Kohlenhydrate wirklich dauerhaft hilft, Gewicht zu verlieren. Viele Personen schwören darauf, zum Abendessen oder nach einer bestimmten Uhrzeit keine Kohlenhydrate mehr zu sich zu nehmen, um somit Gewicht zu verlieren. Und tatsächlich scheint dies bei vielen zu funktionieren. Viele Ernährungsexperten begründen diese Tatsache jedoch damit, dass Personen, die zum Abnehmen generell mehr auf ihre Ernährung achten, insgesamt weniger Kalorien zu sich nehmen. Auch wenn sich hiermit kurzfristig Erfolge erzielen lassen, ist der vollständige Verzicht auf Kohlenhydrate auf lange Sicht nicht zu empfehlen. Zunächst einmal wird das Angebot an erlaubten Lebensmittel stark eingeschränkt. Gerade für Personen mit Familie und Kindern ist es schwer, allen gerecht zu werden. Dazu kommt: Wer auf Kohlenhydrate verzichtet, der weicht häufig auf Fleisch aus – und es ist fraglich, ob ein stark erhöhter Fleischkonsum nicht vielleicht noch ungesünder ist als die gelegentliche Portion Nudeln zum Abendessen. Darüber hinaus machen Kohlenhydrate länger satt als Salat. Wer also zum Abnehmen vollkommen darauf verzichtet, hat wahrscheinlich öfter mit seinem Hungergefühl zu kämpfen. – das stellt sich die Frage: Wie abnehmen dabei funktionieren soll?! Sicherlich nicht so! Noch dazu helfen Kohlenhydrate maßgeblich, unsere Verdauung in Schwung zu halten. Wer sich ausschließlich von Gemüse und Fleisch ernährt, wird vielleicht bald über Blähungen, Magenschmerzen und ähnliche Symptome einer trägen Verdauung klagen.

Wie abnehmen tatsächlich funktioniert

wie abnehmen richtig funktioniertWer langfristig Gewicht verlieren und dieses auch halten will, dem bleibt nur eine dauerhafte Umstellung seiner Ess- und Lebensgewohnheiten. Dies ist allerdings mit viel Disziplin verbunden und oft hoffen wir, anhand einer Diät unser Gewichtsproblem kurzerhand in den Griff zu bekommen. Dabei übersehen wir, wie abnehmen wirklich funktioniert. Im Grunde ist es ganz einfach, Die goldene Regel lautet: Zum Abnehmen muss mehr Energie, d.h. Kalorien, verbraucht werden, als der Körper durch Nahrung zugeführt bekommt. In der Praxis gestaltet sich dies allerdings schon schwieriger.
Noch vor hundert Jahren sah unser Alltag ganz anders aus: Harte, körperliche Arbeit machte Übergewicht praktisch unmöglich. Heute verbringen viele von uns ihren Berufsalltag sitzend, selbst kurze Strecken legen wir mit dem Auto zurück und oft gibt es nach der Arbeit nur noch einen Ort, an den es uns zieht: Das Sofa vor dem Fernseher. Da verwundert es nicht, wenn unser Körper auf einen Überschuss an Energiezufuhr mit ungewünschten Fettreserven reagiert. Dadurch fühlen wir uns nicht nur unwohl, sondern schaden auch noch unserer Gesundheit. Rücken- und Gelenkschmerzen und Kurzatmigkeit machen schließlich den meisten, stark übergewichtigen Menschen früher oder später zu schaffen. Oft wird leider die Frage wie abnehmen ? zu spät gestellt. Es ist nicht leicht, sein Essverhalten dauerhaft umzustellen, doch Sie sollten sich diese Mühe wert sein.
Sich gesund zu ernähren erfordert wahrheitsgemäß mehr Planung und Aufwand als der ständige Gang ins (FastFood)-Restaurant oder der Griff zur Fertigmahlzeit – allerdings wird es Ihnen nicht nur ihre Gesundheit, sondern auch ihr Geldbeutel danken. Zum Abnehmen kann es sehr hilfreich sein, Ihre Mahlzeiten gezielt zu planen – so können Sie besser kontrollieren, was Sie zu sich nehmen und sehen, wo Ihr Essverhalten noch verbesserungswürdig ist. Organisieren Sie sich Ihre Mahlzeiten bestenfalls ein paar Tage im Voraus – so haben Sie stets alles da und beugen somit Spontankäufen und Hungerattacken vor. Wenn es Ihnen schwerfällt, den Überblick zu behalten, notieren Sie sich eine Zeit lang alle Mahlzeiten. Oft sind wir uns gar nicht bewusst darüber, was wir alles so nebenbei zu uns nehmen.

Zum Abnehmen und zu einer gesunden Ernährung gehört auch immer ausreichend Bewegung. Durch körperliche Aktivitäten bringen wir unseren Stoffwechsel auf Trab, wir trainieren unsere Muskeln und die Bewegung an der frischen Luft tut auch unserer Psyche gut. Leider lassen wir uns nur zu oft von unserem inneren Schweinehund davon abhalten, aktiver zu werden. Dabei ist es gar nicht so schwer, ein wenig Sport in den Alltag zu integrieren. Beobachten Sie einmal Ihr Verhalten während eines ganz normalen Tages. Wo können Sie beispielsweise Treppen steigen statt Fahrstuhl fahren? Für welche Erledigungen können Sie das Auto stehen lassen? Gibt es eine Sportart, die Sie schon immer einmal ausprobieren wollten? Tun Sie es! Vielen von uns fällt es leichter, in Gesellschaft Sport zu treiben. Erkundigen Sie sich über Vereine und Lauftreffs in Ihrer Umgebung. So kommen Sie mit neuen Menschen in Kontakt und fühlen sich auf Dauer motivierter, weiterzumachen. Wenn Sie starkes Übergewicht haben oder lange Zeit nicht mehr sportlich aktiv waren, sollten Sie sich Ihrer Gesundheit zuliebe vorher von Ihrem Hausarzt das Okay für ihr Vorhaben holen.

Wie abnehmen ? Sicherlich nicht mit Wundermittel!

Obwohl wir es eigentlich besser wissen, sind wir noch immer auf der Suche nach einem Wundermittel zum Abnehmen, das uns in kürzester Zeit von überschüssigen Pfunden befreit, ohne dass wir langfristig etwas an unserem Lebensstil ändern müssten. Dies geht jedoch auf Kosten unseres Wohlbefindens und unserer Gesundheit und fast jede Diät endet mit Frust und erneuter Gewichtszunahme. Tun Sie sich und Ihrer Gesundheit den Gefallen und machen Sie sich die Mühe, sich dauerhaft gesund zu ernähren und ausreichend Sport zu treiben. Auch wenn es am Anfang einige Überwindung kostet, schenken Sie sich selbst damit ein ganzes Stück Lebensqualität.

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odkropkidokropki
1 Kommentar
  1. “Wer langfristig Gewicht verlieren und dieses auch halten will, dem bleibt nur eine dauerhafte Umstellung seiner Ess- und Lebensgewohnheiten.” -Dem kann ich absolut zustimmen!!! Das es “viel Disziplin” erfordern muss, allerdings nicht…

    Wenn sich die grundsätzliche Einstellung eines Betroffenen ändert, braucht Abnehmen nicht zur Qual zu werden. Ich erlebe es täglich, wie Menschen sich bewusst werden, WARUM sie TATSÄCHLICH abnehmen wollen.

    Ich arbeite in Leipzig mit Hypnose und helfe unter anderem Menschen beim Abnehmen durch Hypnose. In den zahlreichen Gesprächen zur Gewichtsreduktion zeigt sich immer wieder, dass “man” zwar abnehmen will, aber leider keine klare “Vorstellung” von dem hat, was später einmal das Ziel sein soll.

    Sobald jemand begriffen hat, wie es aussieht und sich anfühlt (in der inneren Wahrnehmung) “schlank” zu sein, geht vieles wie von selbst…

    Liebe Grüße aus Leipzig

    Tomas Schröck

    http://www.HypnoseStudio-Leipzig.de

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